Beratungrechtsberatung

Berlin
Hamburg
München
Köln
Frankfurt am Main
Stuttgart
Düsseldorf
Dortmund
Essen
Bremen
Dresden
Leipzig
Hannover
Nürnberg
Duisburg
Bochum
Wuppertal
Bonn
Bielefeld
Mannheim
Karlsruhe
Münster
Wiesbaden
Augsburg
Aachen
Mönchengladbach
Gelsenkirchen
Braunschweig
Chemnitz
Kiel
Krefeld
Halle (Saale)
Magdeburg
Freiburg im Breisgau
Oberhausen
Lübeck
Erfurt
Rostock
Mainz
Kassel
Hagen
Hamm
Saarbrücken
Mülheim an der Ruhr
Herne
Ludwigshafen am Rhein
Osnabrück
Oldenburg
Leverkusen
Solingen
Potsdam
Neuss
Heidelberg
Paderborn
Darmstadt
Regensburg
Würzburg
Ingolstadt
Heilbronn
Ulm
Wolfsburg
Göttingen
Offenbach am Main
Pforzheim
Recklinghausen
Bottrop
Fürth
Bremerhaven
Reutlingen
Remscheid
Koblenz
Bergisch Gladbach
Erlangen
Moers
Trier
Jena
Siegen
Hildesheim
Salzgitter
Cottbus
Gera
Kaiserslautern
Witten
Gütersloh
Schwerin
Iserlohn
Zwickau
Düren
Esslingen am Neckar
Ratingen
Flensburg
Hanau
Tübingen
Ludwigsburg
Marl
Lünen
Dessau-Roßlau
Konstanz
Velbert
Minden
Worms
Wilhelmshaven
Villingen-Schwenningen
Marburg
Gießen
Neumünster
Dorsten
Rheine
Lüdenscheid
Castrop-Rauxel
Troisdorf
Viersen
Gladbeck
Delmenhorst
Arnsberg
Bocholt
Lüneburg
Detmold
Bayreuth
Norderstedt
Brandenburg an der Havel
Celle
Bamberg
Dinslaken
Aschaffenburg
Lippstadt
Unna
Aalen
Plauen
Weimar
Neubrandenburg
Kerpen
Fulda
Neuwied
Herford
Grevenbroich
Landshut
Dormagen
Herten
Bergheim
Kempten (Allgäu)
Garbsen
Rosenheim
Wesel
Sindelfingen
Frankfurt (Oder)
Rüsselsheim
Schwäbisch Gmünd
Offenburg
Langenfeld (Rheinland)
Friedrichshafen
Hürth
Hameln
Stralsund
Stolberg (Rheinland)
Göppingen
Euskirchen
Görlitz
Hattingen
Eschweiler
Menden (Sauerland)
Sankt Augustin
Hilden
Greifswald
Baden-Baden
Meerbusch
Bad Salzuflen
Pulheim
Neu-Ulm
Wolfenbüttel
Schweinfurt
Ahlen
Nordhorn
Waiblingen
Neustadt an der Weinstraße
Langenhagen
Bad Homburg vor der Höhe
Willich
Emden
Ibbenbüren
Wetzlar
Gummersbach
Lingen (Ems)
Passau
Bergkamen
Erftstadt
Cuxhaven
Frechen
Speyer
Ravensburg
Wittenberg, Lutherstadt
Kleve
Elmshorn
Peine
Soest
Bornheim
Lörrach
Bad Oeynhausen
Schwerte
Heidenheim an der Brenz
Rastatt
Neunkirchen
Rheda-Wiedenbrück
Frankenthal (Pfalz)
Dülmen
Herzogenrath
Gronau (Westf.)
Böblingen
Hof
Stade
Melle
Hennef (Sieg)
Erkrath
Singen (Hohentwiel)
Gotha
Alsdorf
Freising
Bitterfeld-Wolfen
Leonberg
Neustadt am Rübenberge
Albstadt
Bünde
Fellbach
Erkelenz
Straubing
Kamen
Wismar
Filderstadt
Nordhausen
Brühl (Rheinland)
Lahr/Schwarzwald
Homburg
Amberg
Oberursel (Taunus)
Bad Kreuznach Weinheim
Landau in der Pfalz
Rodgau
Lehrte
Bruchsal
Monheim am Rhein
Bietigheim-Bissingen
Eisenach
Halberstadt
Pinneberg
Dachau
Rottenburg am Neckar
Stendal
Seevetal
Kaarst
Weiden in der Oberpfalz
Kaufbeuren
Oranienburg
Nettetal
Gifhorn
Weißenfels
Lemgo
Freiberg
Borken
Coburg
Memmingen
Wunstorf
Goslar
Eberswalde
Königswinter
Heinsberg
Bautzen
Aurich
Falkensee
Dreieich
Pirmasens
Nürtingen
Laatzen
Ansbach
Löhne
Kirchheim unter Teck
Buxtehude
Siegburg
Bensheim
Völklingen
Mettmann
Freital
Schorndorf
Hückelhoven
Neumarkt in der Oberpfalz
Ahaus
Schwabach
Suhl
Buchholz in der Nordheide
Pirna
Ettlingen
Kamp-Lintfort
Hofheim am Taunus
Warendorf
Maintal
Germering
Haltern am See
Hemer
Würselen
Niederkassel
Voerde (Niederrhein)
Hoyerswerda
Leinfelden-Echterdingen
Sankt Ingbert
Schwäbisch Hall
Saarlouis
Beckum
Coesfeld
Bernau bei Berlin
Ostfildern
Greven
Neu-Isenburg
Mühlhausen
Kempen
Langen
Emsdetten
Bernburg (Saale)
Datteln
Wermelskirchen
Merseburg
Backnang
Sinsheim
Lage
Porta Westfalica
Wesseling
Papenburg
Altenburg
Meppen
Kehl
Erding
Wernigerode
Leer
Naumburg (Saale)
Tuttlingen
Uelzen
Winsen (Luhe)
Fürstenfeldbruck
Goch
Mörfelden-Walldorf
Schwedt/Oder
Riesa
Königs Wusterhausen
Balingen
Zweibrücken
Steinfurt
Schönebeck
Radebeul
Barsinghausen
Geldern
Limburg an der Lahn
Stuhr
Dietzenbach
Korschenbroich
Jülich
Crailsheim
Seelze
Viernheim
Cloppenburg
Fürstenwalde/Spree
Biberach an der Riß
Itzehoe
Rheinfelden (Baden)
Wedel
Georgsmarienhütte
Nienburg/Weser
Bad Vilbel
Deggendorf
Werl
Neuruppin
Rheinberg
Zeitz
Gevelsberg
Vechta
Lampertheim
Herrenberg
Kornwestheim
Ahrensburg
Bad Nauheim
Eisenhüttenstadt
Lohmar
Höxter
Kreuztal
Bramsche
Ganderkesee
Meschede
Radolfzell am Bodensee
Ennepetal
Forchheim
Idar-Oberstein
Weyhe
Merzig
Oer-Erkenschwick
Osterholz-Scharmbeck
Achim
Bad Hersfeld
Delbrück
Güstrow
Weil am Rhein
Werne
Burgdorf
Tönisvorst
Sangerhausen
Waltrop
Emmerich am Rhein
Andernach
Bühl
Northeim
Springe
Oelde
Geesthacht
Haan
Wegberg
Aschersleben
Wedemark
Gaggenau
Taunusstein
Friedberg (Bayern)
Rietberg
Vaihingen an der Enz
Sundern (Sauerland)
Schwelm
Staßfurt
Bretten
Kevelaer
Geilenkirchen
Köthen (Anhalt)
Rendsburg
Zittau
Neuburg an der Donau
Landsberg am Lech
Wetter (Ruhr)
Friedberg (Hessen)
Baesweiler
Kelkheim (Taunus)
Schwandorf
Hamminkeln
Baunatal
Winnenden
Neukirchen-Vluyn
Meißen
Bad Zwischenahn
Leichlingen (Rheinland)
Wangen im Allgäu
Königsbrunn
Bad Neuenahr-Ahrweiler
Rheinbach
Rösrath
Leimen
Henstedt-Ulzburg
Warstein
Mechernich
Lennestadt
Selm
Overath
Mühlheim am Main
Rinteln
Emmendingen
Geislingen an der Steige
Nordenham
Verden (Aller)
Kulmbach
Saalfeld/Saale
Heiligenhaus
Senftenberg
Neckarsulm
Einbeck
Weinstadt
Unterschleißheim
Delitzsch
Brilon
Plettenberg
Griesheim
St. Wendel
Strausberg
Schloß Holte-Stukenbrock
Lauf an der Pegnitz
Garmisch-Partenkirchen
Lohne (Oldenburg)
Wiesloch
Ilmenau
Zirndorf
Rödermark
Hennigsdorf
Reinbek
Lübbecke
Petershagen
Blankenfelde-Mahlow
Hattersheim am Main
Ehingen
Rottweil
Wiehl
Horb am Neckar
Eisleben, Lutherstadt
Olpe
Sprockhövel
Mühlacker
Limbach-Oberfrohna
Rathenow
Schmallenberg
Heppenheim (Bergstraße)
Espelkamp
Bad Honnef
Norden
Olching
Achern
Arnstadt
Verl
Butzbach
Salzkotten
Übach-Palenberg
Lindau (Bodensee)
Attendorn
Friedrichsdorf
Bedburg
Pfungstadt
Ellwangen (Jagst)
Varel
Hann. Münden
Ditzingen
Mosbach
Glauchau
Herdecke
Roth
Hohen Neuendorf
Weiterstadt
Spremberg
Syke
Markkleeberg
Bad Oldesloe
Bingen am Rhein
Meckenheim
Lüdinghausen
Burg
Pfaffenhofen an der Ilm
Ingelheim am Rhein
Netphen
Salzwedel
Obertshausen
Harsewinkel
Schleswig
Ludwigsfelde
Walsrode
Helmstedt
Waldkraiburg
Weingarten
Rudolstadt
Wallenhorst
Dillenburg
Stutensee
Korbach
Wertheim
Freudenstadt
Osterode am Harz
Warburg
Groß-Gerau
Remseck am Neckar
Geretsried
Idstein
Ronnenberg
Calw
Wipperfürth
Zerbst/Anhalt
Starnberg
Sondershausen
Apolda
Herzogenaurach
Werdau
Haren (Ems)
Sehnde
Isernhagen
Waldshut-Tiengen
Alfter
Unterhaching
Öhringen
Jüchen
Werder
Eckernförde
Vreden
Nagold
Teltow
Radevormwald
Bad Mergentheim
Moormerland
Senden (Bayern)
Sonneberg
Stadthagen
Rees
Lengerich
Husum
Lindlar
Vaterstetten
Metzingen
Westerstede
Fröndenberg/Ruhr
Blankenburg (Harz)
Leutkirch im Allgäu
Bad Harzburg
Blieskastel
Annaberg-Buchholz
Soltau
Rotenburg (Wümme)
Überlingen
Greiz
Schwetzingen
Duderstadt
Karben
Wandlitz
Weilheim in Oberbayern
Bad Soden am Taunus
Meiningen
Xanten
Neusäß
Gelnhausen
Büren
Riedstadt
Eppingen
Groß-Umstadt
Wülfrath
Coswig
Edewecht

Urheberrecht

Informationen und Tipps zum Urheberrecht

Für Inhalt, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen übernehmen wir keine Gewähr.

Urheberrecht bei Wiedergabe von Schulfunksendungen, Telekolleg, Dokumentationen und Spielfilmen im Schulunterricht

Bei der Wiedergabe von Medien im Unterricht gibt es zahlreiche Schranken des Urheberrechts, die dafür geschaffen wurden, um die Verfolgung von Bildungszwecken zu erleichtern. Diese erlauben bestimmte Nutzungshandlungen ohne Einwilligung des Rechteinhabers, wodurch dessen Rechte an seinem Werk eingeschränkt werden. Auch Schulfunksendungen haben in Bezug auf den Urheberrechtsschutz eine Sonderstellung.

Schulfunksendungen
Unter Schulfunksendungen versteht man Sendungen, die ausdrücklich für den Einsatz im Schulunterricht bestimmt sind. Das Schulfernsehen in Deutschland wurde 1964 entwickelt, um Lehrern neben dem klassischen Lehrbuch ein weiteres Medium für den Einsatz im Schulunterricht bereitzustellen.

Wie bereits erwähnt haben Schulfunksendungen in Bezug auf den Urheberrechtsschutz eine Sonderstellung. Nach urhG§ 47 UrhG dürfen Mitschnitte im Unterricht aus Hörfunk und Fernsehen gezeigt werden, die als „Schulfernsehen“ bzw. „Schulfunk“ bei der Ausstrahlung gekennzeichnet sind. Entscheidend ist also die von der Sendeanstalt vorgenommene ausdrückliche Kennzeichnung einer Sendung als Schulfunk und nicht die Einschätzung einer Sendung als zur Verwendung im Schulunterricht geeignet. Die Aufzeichnungen dürfen bis zum Ende des auf die Ausstrahlung folgenden Schuljahres kostenfrei verwendet werden. Basierend auf dieser Grundlage zeichnen die Landesmedienzentren die Schulfernsehsendungen auf und halten die Sendungen für Schulen bereit.

Sollen bestimmte Aufzeichnungen länger aufbewahrt bleiben, so ist dies nach geltendem Recht nur zulässig, wenn dem Urheber eine angemessene Vergütung gezahlt wird. Dafür besteht ein Pauschalvertrag der GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) mit der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände, der den einzelnen Schulträgern offen steht. Die jeweilige Schule muss dann prüfen, ob der zuständige Schulträger dem Pauschalvertrag beigetreten ist. Andernfalls stellt die unterlassene Löschung eine Urheberrechtsverletzung dar.

Telekolleg
Das Telekolleg ist ein Angebot der Erwachsenenbildung, das in mehreren deutschen Bundesländern seit 1967 den Erwerb der Mittleren Reife oder der Fachhochschulreife berufsbegleitend ermöglicht. Im Gegensatz zum Schulfernsehen vermittelt das Telekolleg also in Verbindung mit Präsenzunterricht einen formalen Bildungsabschluss.

Bei Telekolleg handelt es sich nicht um die bereits erläuterten Schulfunksendungen. Das Telekolleg darf also nicht im Unterricht ohne Einwilligung des Rechteinhabers vorgeführt werden, da das Telekolleg nicht wie die Schulfunksendungen eine Sonderstellung in Bezug auf das Urheberrecht genießt.

Dokumentationen und Spielfilme
Bei der Frage, ob Dokumentation und Spielfilme im Unterricht vorgeführt werden dürfen ist zu unterscheiden, ob diese privat aufgezeichnet oder entliehen worden oder von einer öffentlichen Stelle stammen.

Medienzentrum oder Bildungsstelle Medien
Soweit Medien bei einem Medienzentrum oder einer Bildstelle Medien zur Nutzung im Unterricht entliehen werden, ist die Nutzung urheberrechtlich unproblematisch, da die bestehenden Lizenzen regelmäßig die Nutzung in Bildungseinrichtungen für deren Zwecke erlauben.

Die Medien sind normalerweise mit umfassenden Nutzungsrechten zum Einsatz in Bildungseinrichtungen ausgestattet, weil das Medienzentrum diese Nutzungsrechte zuvor beim Filmproduzenten oder Filmverleih eingeholt hat. Jedoch deckt das Angebot der Medienzentren nicht alle möglichen audiovisuellen Inhalte ab, die für den Unterricht von Interesse sein könnten.

Deshalb stellt sich die Frage, ob Lehrkräfte auch privat erworbene oder entliehene Filme im Unterricht vorführen darf.

Dokumentationen und Spielfilmen
Bei der Frage, ob im Unterricht von einer Lehrkraft ein privat erworbener oder entliehener Spielfilm gezeigt werden darf, der nicht einer gekennzeichneten Schulfunksendung entspricht, herrscht bei den Juristen Uneinigkeit, denn die Frage berührt Grundsatzfragen des deutschen Urheberrechts.

Anders als Musikstücke, für die urhG§ 52 Abs. 1 Satz 3 UrhG bei schulischen Veranstaltungen mit erzieherischer Zweckbestimmung und abgegrenztem Personenkreis die kostenlose unkörperliche Nutzung von Werken erlaubt, trifft dies für Filme nicht zu. urhG§ 52 Abs. 3 UrhG nimmt Filme von der Sonderregelung aus, sodass näher erläutert werden muss, ob und gegebenenfalls wie sie im Unterricht genutzt werden dürfen. Diese Frage wird von den Juristen nicht einheitlich beantwortet:

1. Ansicht: Schulklasse als nichtöffentlicher Ort
Nach herrschender Ansicht in der urheberrechtlichen Literatur ist eine Wiedergabe in einer Schulklasse zulässig. Denn das Recht der öffentlichen Wiedergabe, zu dem die Vorführung eines Spielfilms grundsätzlich gehört, ist nur betroffen, wenn die Vorführung nach der gesetzlichen Definition in
urhG§ 15 Abs. 3 UrhG als „öffentlich“ zu betrachten ist.

Gerade dies sei aber bei einer Schulklasse nicht der Fall, denn die Schüler und Schülerinnen einer Schulklasse sind untereinander und mit ihrer Lehrkraft durch persönliche Beziehungen verbunden. Somit ist die Vorführung eines Spielfilms in einer Unterrichtsklasse aufgrund der fehlenden Öffentlichkeit zulässig, da sie in keines der im Gesetz geregelten ausschließlichen Verwertungsrechte eingreift. Die Vorführung stellt nur eine urheberrechtliche irrelevante Nutzung dar, die genau so wie die private Vorführung von Anfang an und ohne Einschränkungen zulässig ist

2. Ansicht: Berechtigung des Berechtigten erforderlich
Eine andere Ansicht geht jedoch davon aus, dass die Schlussfolgerung falsch sei, vor einer Schulklasse sei eine Vorführung zulässig, nur weil sie nicht öffentlich sei. Denn der Berechtigte könne umfassend bestimmen, auf welche Weise sein Werk genutzt wird.

Die Spielfilme, die üblicherweise in Geschäften gekauft oder in Videotheken ausgeliehen werden sind nur für den privaten Gebrauch bestimmt. Unter „privaten Gebrauch“ versteht man nach urhG§ 53 Abs. 1 UrhG die Befriedigung rein persönlicher Bedürfnisse in der Privatsphäre.

Deshalb sei die Vorführung in der Schulklasse auch nicht zulässig, denn auch wenn man eine Schulklasse als nichtöffentlich ansieht, ist sie dennoch keinesfalls dem privaten Lebensbereich zuzuordnen. Für die Zulässigkeit von Vorführungen im Unterricht müsste ein entsprechendes Nutzungsrecht erworben werden. Deshalb ist die Vorführung von Filmen im Unterricht nur zulässig, wenn ausdrücklich ein solches Nutzungsrecht erworben wurde. Bei Filmen, die erworben oder ausgeliehen worden, existiert ein solches ausdrückliches Nutzungsrecht in der Regel nicht.

Streitentscheid
Wie den vorangegangen Ansichten zu entnehmen ist, gibt es keine einheitliche Meinung in der Literatur. Auch die Rechtsprechung hat trotz der großen Bedeutung von Filmen für den Unterricht noch keine Klärung durch höchstrichterlichen Entschluss getroffen.

Jedoch geht das für die Urheberrechtsgesetzgebung zuständige Bundesjustizministerium sowie einige Kultusministerien in einer Stellungnahme davon aus, dass die Vorführungen von Filmen im Unterricht wegen der fehlenden Öffentlichkeit zulässig sind. Dies schließt jedoch eine höchstrichterliche Gerichtsentscheidung, die der 2. Ansicht folgt, nicht aus.

Somit gehen Lehrkräfte und Schulen das Risiko ein, dass die Vorführung von erworbenen Dokumentationen und Spielfilmen Urheberrechte verletzt.

Fazit
Als „Schulfernsehen“ bzw. „Schulfunk“ durch die Sendeanstalten gekennzeichnete Mitschnitte aus Hörfunk und Fernsehen dürfen entgegen dem Telekolleg bis zum Ende des auf die Ausstrahlung folgenden Schuljahres problemlos im Unterricht verwandt werden. Nach dieser Frist muss dem Urheber für die Ausstrahlung gegebenenfalls eine angemessene Vergütung gezahlt werden.

Auf die Vorführung von Dokumentationen und Filmen im Unterricht sollte wegen der unklaren Rechtslage verzichtet werden.

Adelebsen Ahnatal Allendorf Bad Harzburg Lauterberg Sachsa Baunatal Beverungen Bovenden Brakel Calden Clausthal-Zellerfeld Dassel Duderstadt Einbeck Eschwege Friedland Gleichen Göttingen Großalmerode Gudensberg Hann Hann. Hannoversch Münden Hardegsen Heiligenstadt Herzberg Hessisch-Lichtenau Höxter Hofgeismar Holzminden Kalefeld Kassel Katlenburg-Lindau Kaufungen Kreiensen Leinefelde Lohfelden Niestetal Nordhausen Nörten-Hardenberg Northeim Moringen Mühlhausen Osterode Rosdorf Schauenburg Seesen Sondershausen Staufenberg Uslar Vellmar Warburg Wernigerode Witzenhausen Wolfhagen Worbis Zierenberg

sitemap            

just law Rechtsanwälte, Groner-Tor-Straße 8, 37073 Göttingen   info@justlaw.de

www.justlaw.de