UrhG

       BeratungRechtsberatung






Teil 2 - Verwandte Schutzrechte
Abschnitt 1 - Schutz bestimmter Ausgaben

patg § 70 Wissenschaftliche Ausgaben
patg § 71 Nachgelassene Werke

Abschnitt 2 - Schutz der Lichtbilder
patg § 72 Lichtbilder

Abschnitt 3 - Schutz des ausübenden Künstlers
patg § 73 Ausübender Künstler
patg § 74 Anerkennung als ausübender Künstler
patg § 75 Beeinträchtigungen der Darbietung
patg § 76 Dauer der Persönlichkeitsrechte
patg § 77 Aufnahme, Vervielfältigung und Verbreitung
patg § 78 Öffentliche Wiedergabe
patg § 79 Nutzungsrechte
patg § 80 Gemeinsame Darbietung mehrerer ausübender Künstler
patg § 81 Schutz des Veranstalters
patg § 82 Dauer der Verwertungsrechte
patg § 83 Schranken der Verwertungsrechte
patg § 84 (weggefallen)

Abschnitt 4 - Schutz des Herstellers von Tonträgern
patg § 85 Verwertungsrechte
patg § 86 Anspruch auf Beteiligung

Abschnitt 5 - Schutz des Sendeunternehmens
patg § 87 Sendeunternehmen

Abschnitt 6 - Schutz des Datenbankherstellers
patg § 87a Begriffsbestimmungen
patg § 87b Rechte des Datenbankherstellers
patg § 87c Schranken des Rechts des Datenbankherstellers
patg § 87d Dauer der Rechte
patg § 87e Verträge über die Benutzung einer Datenbank

Urheberrechtsgesetz (UrhG)

Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte

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urteilUrteile zu § 76 Urheberrechtsgesetz

§ 76
Dauer der Persönlichkeitsrechte

Die in den §§ 74 und 75 bezeichneten Rechte erlöschen mit dem Tode des ausübenden Künstlers, jedoch erst 50 Jahre nach der Darbietung, wenn der ausübende Künstler vor Ablauf dieser Frist verstorben ist, sowie nicht vor Ablauf der für die Verwertungsrechte nach § 82 geltenden Frist. Die Frist ist nach § 69 zu berechnen. Haben mehrere ausübende Künstler gemeinsam eine Darbietung erbracht, so ist der Tod des letzten der beteiligten ausübenden Künstler maßgeblich. Nach dem Tod des ausübenden Künstlers stehen die Rechte seinen Angehörigen (§ 60 Abs. 2) zu.


 

Urteile zu § 76 Urheberrechtsgesetz

Urteile zum Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte

urteil§ 76 Urheberrechtsgesetz

UrhGBGH, Urteil vom 07.11.2002, Az. I ZR 175/00 Sender Felsberg
Erdgebundene Rundfunksendungen, die über einen inländischen Sender an die Öffentlichkeit ausgestrahlt werden, unterliegen auch dann dem Tatbestand des Senderechts (§ 20 UrhG), auf den die §§ 76 und 86 UrhG Bezug nehmen, wenn sie von einem grenznahen Senderstandort aus gezielt für die Öffentlichkeit im benachbarten Ausland abgestrahlt werden und im Inland nur in sehr geringem Umfang empfangen werden können.
Es ist bei solchen Rundfunksendungen Sache des Bestimmungslandes als Schutzland zu entscheiden, ob es die Sendungen den nach seiner Rechtsordnung gewährten Schutzrechten unterwirft. Geschieht dies, ist bei der Bemessung der Höhe von Vergütungsansprüchen, die eine Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten nach inländischem Recht wegen solcher für das Ausland bestimmter Rundfunksendungen geltend machen kann, zu berücksichtigen, daß die Rundfunksendungen auch im Bestimmungsland mit entsprechenden Vergütungsansprüchen belastet sind.

 UrhG

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